fognin

Wer ist der fognin?

Markus Feuerstack
Christiane Feuerstack
Semjon Feuerstack
Aljoscha Feuerstack

Auftakt über einen Namen

Klingt doch komisch, fognin, so ganz ohne Vorname und immer kleingeschrieben. Um es gleich zu verraten: fognin ist ein „Künstlername“. Wie es dazu kam, erzähle ich gerne, denn ich, Markus Feuerstack, bin der, der sich fognin nennt.
Wie so viele Geschichten beginnt auch diese in dem Zeitabschnitt des Lebens, in dem die Kindheit beendet und das Mannesalter noch auf sich warten lässt. Unser Held war also in der Pubertät (von der er behauptet, sie habe ihn seit dem nicht verlassen), ca. 16 Jahre jung. Bereits von zu Hause ausgezogen, konnte er eine kleine Heimstatt stolz sein eigen nennen, die, 10qm groß (mit Klo und Flur eingerechnet) ihm doch das stolze Gefühl von Freiheit vermittelte. Da saßen sie dann, nächtens meist, mit Gras oder Bier und redeten sich besoffener als es die Drogen vermochten. Da war der schwule Kim, der älter schon, und als Musiker und in allen möglichen Berufen geübt, tolle Geschichten zu berichten hatte. Aber hauptsächlich, also fast immer, saß Martin da, mit einem Stück Papier auf den Knien und den Stift immer zeichnend in Aktion. Martin war Maler, oder Künstler eben, oder wollte es mal werden, aber er war ja schon auf der Akademie (wenn er denn hin ging) und unter uns war er einfach nur: Martin der Maler. Und ich, deutlich der Jüngste, war der Dichter, der stets in Verse brachte, was Tag und Nacht und besoffene Gespräche so an Abenteuer des Geistes und der Seele vermittelten. Meist redeten wir über Politik oder über Kunst und wie wir, ganz bald, alles auf den Kopf stellen würden und wie man sich noch zu wundern hätte und wenn, in anarchistisch paradiesisch nahen Zeiten, wir es sein würden, die das Leben froh und farbenkräftig gestalten würden. Und natürlich: der Dichter trug seine Verse vor, der Maler zeigte seine Bilder und ließ, ein deutlichlicher Vorteil, neue aus dem Gespräch heraus in dieses einfliessen. Nun, diesen Nachteil des Wortes, dass es nicht zur selben Zeit gesprochen und geschrieben werden konnte, wollte der jugendliche Dichter ausgleichen und schlug vor, dass er auch mal als Maler.... Martin war sehr angetan, der Musiker schwieg, da er ja auf fernen, aber großartigen Bühnen zu agieren gedachte. Doch musste dieser Rollentausch vorsichtig von allen Seiten besprochen werden. Ja, auch der Maler wollte die Haut wechseln und Sprache saufen und in den dunklen Nächten geheimnisvoll rezitieren und jedem seine Werke unbeschadet mitgeben können. Fast schon schien ein Tausch für eine Zeit oder parallel zu dem anderen Beruf vereinbart, als den Freunden aufging, dass sie mit dem Wechsel der Profession auch die Professionalität verlieren würden. Ahhh, der Dichter, der ja eigentlich Maler ist, würde Laie sein, ein Lernender, ein Werdender, durchaus der Hilfe bedürftig und weitab von dem sonst akzeptierten Sockel. Und dessen Worte gewöhnlich die Nacht durchbrachen, würde in seine Klatten kritzeln, anstatt zu schreiben, und sein Strich würde nicht die Kraft des Wortes finden, hilflos vielleicht und ohne Gewichtigkeit. „Damit kann ich leben“ verkündete der Nochmaler, „aber was ist, wenn mir etwas zu gelingen scheint, ich es als neu entstandener Dichter den anderen mitgebe und so, fortgetragen in anderen Händen, Heiterkeit auslöse und Unverständnis“ Den Zeichenstift weit weglegend, imaginierte er, wie man ihn und seinen Namen schmähen würde, über mangelnde Sprachkunst auch gleich sein gesamtes künstlerisches Vermögen in Frage stellen und letztlich natürlich den Stab brechen würde, ihn aus den Reihen der Hoffnungsvollen auszusondern. Auch mir gefiel der Gedanke, bar meiner Dichterwürde, diese zu gefährden, nicht sonderlich und wir überlegten ernsthaft, ob so ein Experiment nur in Heimlichkeit, oder lieber nicht durchzuführen sei. Es war wohl Kim, der wenig betroffen vom Thema des Abends inzwischen unseren gemeinsamen Wein mit würde dezimiert hatte, der kichernd sich zum Beispiel erhob und uns nahe legte, doch auch einen Künstlernamen für unsere neuen Karieren zu wählen. Plötzlich brannte das Feuer der Musen doppelt in unserem Blute und beseelt von der Idee gefahrlos in ein neues, mehrfaches Künstlertum ein- und aufzusteigen, bastelten wir an den neuen Identitäten. Wer war es nur, der den fognin, den seltsamen, vollkommen ohne Bedeutung daherkommenden Namen in die Runde warf? Vielleicht vergas ich die Herkunft der zwei Silben so schnell, weil unser jugendliches Feuer entfacht war, loderte und brannte vor Begeisterung für diesen Namen. Sogleich beschlossen wir, wahre Brüder in Kunst- und Rotweindunst, Namen und Identität zu teilen und gemeinsam, dort wo wir Laien sein mussten, fognin zu sein. Und während der eben noch lächelnde Mond, der durch das immer offene Fenster in die kleine Stube gelinst hatte, sich hinter einer großen und sehr dunklen Wolke verbarg, verbanden wir unsere Vornamen mit dem neuen Namen. Nein, nicht das Martin nun als Martin fognin firmierte und ich als Markus fognin! Nitram stand freudig im Raum und umarmte seinen neuen Bruder Sukram und selbst das leicht grunzende schnarchen des immer noch Kim heißenden Musikers, der sich zwischen die geleerten Weinflaschen ausgestreckt hatte, konnte uns nicht beirren.
Groß war meine Kariere als Maler und Zeichner nicht, die ich als einer der fognins absolvierte und auch von Nitram sind mir nur wenige Zeilen bekannt, die er mit dem neunen signet versehen hatte. Bald verschwand mir der Bruder aus den Augen, ich ging in die Schweiz, um prosaisch unter bürgerlichen Namen als Techniker mein Brot zu verdienen. Aber im leichten Reisegepäck nahm ich meinen Anteil an der Beute der geschwätzigen Nacht mit. Von Nitram und auch von Martin, so man zwischen den beiden weiterhin unterscheiden mag, hörte ich niemals wieder.
Der fognin schlummerte stets in meiner Nähe, und manchmal nur, zierte der Name einen besonders gelungenen Brief oder hielt hof bei einem Projekt, das nicht in den Alltag des Technikers passte. Recht bald, gewissermassen mit dem Verblassen von Martin-Nitrams Präsens, entfleuchte auch der etwas peinliche Vorname und fognin wurde ein Solitär ohne Geschwister und ohne einschränkende Benennung. fognin, inzwischen fest mit mir verbunden, machte Notensatz, erstellte eigenwillig gestaltete Internetseiten und auch unter kleinen Geschichten und frühen Reportagen kann ich in meinen Unterlagen diesen Namenszug wieder finden.

fognin in der Welt

Während Markus Feuerstack, nach dem er in der Schweiz eine Zeitlang an einer Bühne gearbeitet hatte, nach Schweden zog, um dort zu kochen, nutzte er den zweiten Namen nur noch selten für kleine künstlerische Projekte. Eine Ausbildung zum Buchhändler und verschiedenen Berufen, die bald in das Herz des Schwabenlands, nach Stuttgart spülten, wurden unter dem bürgerlichen Namen betrieben. Bei einem Notensatzprojekt kam der Name wieder zu Ehren, auch bei den ersten Internetseiten, die recht früh schon gestaltet wurden, aber Geld verdiente ich mit dem Erstellen eines Archivs, mit einer Hausmeisteragentur, Telnahme an einem Forschungsprojekt und schließlich, recht lange, mit dem selbstständigen Betrieb einer EDV Firma (1988 – 1998: Nach dem Umzug an die schöne Ostseeküste in die Eckernförder Bucht, ging es mit dem Markus Feuerstack bergab – er wurde lange arbeitslos.
Dafür konnte der fognin sich in dem neuen Betätigungsfeld als freier Journalist und Fotograf zügig entwickeln.
In Eckernförde ist inzwischen der Name fognin zu einem wirklichen Begriff geworden. Nicht die künstlerische Gestaltung zahlreicher Internetseiten, noch das Erstellen von Büchern vermochten dies, sondern eine Ausstellung an sich unbedeutender Fotos. fognin gestattete sich, in einer kleinen Galerie und mit gehörigen Medienrummel die Bildchen in einer besonderen Vorm darzubieten. „Zeitgenossen aufgehangen“ zeigte viele Fotos von Eckernförder Bürgern an einer philosophisch roten Leine aufgereiht. Die natürliche Neugier der dort präsentierten, bescherten den Veranstaltern einen nicht unbedeutenden Erfolg. Plötzlich stand fognin also auch in der Zeitung, zwar manchmal noch mit seinen gewöhnlichen Namen in Nachbarschaft, der schon in schüchterne Klammern eingerahmt wurde.
Aufträge, Gelegenheiten und freundschaftliche Nähe zu vielen Künstlerkollegen führten zunehmend zu Publikationen und Tätigkeiten, die alle mit dem Signet fognin gezeichnet wurden. fognin gründete in Eckernförde den „Künstler & Kaotenstammtisch“ an dem sich jeden Donnerstag die Köpfe der großen Szene der Kreativen der Ostseestadt tummelten. fognin gestaltete für einige Kollegen Internetseiten, bei denen es mehr auf die Qualität der Ausstrahlung ankam, als auf perfekte technische Realisierung (www.sprechpieler.de, www.tralau.com, www.atelierbreustedt.de etc). fognin schrieb immer umfassend Artikel über hauptsächlich kulturelle Themen der Fördestadt (http://fognin.net/fg_art99.htm) und seine Bilderreportagen (www.fognin.net) und Einzelfotos fanden zunehmend Beachtung und wurden publiziert.
Nachdem schon viele lange Jahre der Begriff fognin im Internet durch die Markus Feuerstack gehörenden Domains www.fognin.net, www.fognin.org, www.fognin.net und www.fognin.com geschützt wurden, wollte ich auch noch die letzte bürokratische Hürde nehmen: Einen Eintrag im Personalausweis in der Rubrik „Künstler- oder Ordensname“ Gar nicht so einfach! Darüber habe ich einen kleinen Aufsatz geschrieben, den ich hier wiedergebe:

fognin wird amtlich

Schaue dir deinen Ausweis an. So dieses ein deutscher ist, ausgestellt von der Bundesrepublik, steht auf der Rückseite der Plastikkarte unterhalb der unvermeidbaren blauen Augenfarbe und über dem Feld, in dem die ausgebende Behörde sich verewigt „Künstler- oder Ordensname“. Ein Feld, das sich meist durch herausfordernde Leere unangenehm bemerkbar macht. Vielleicht ist es der neu zu er-stehende Ausweis mit der Geltungsdauer von zehn Jahren, vielleicht ist die peinliche Abwesenheit eines Ordensnamens ein will-kommener Anlass darüber nachzudenken: Wer bin ich? Wer bin ich in den nächsten zehn Jahren? Bin ich die kaum endende Nummer, die die Frontseite ziert, bin ich Nachname, Vorname, Geburtsdatum – Wahrheiten an denen ich nur verschwindenden Anteil habe. Auch die Augenfarbe ist fremdbestimmt. Die Grösse, die eigentlich die Länge der zu beschreibenden Person verdeutlicht, ist die einzige Information, an der ich mitgestaltet habe: Hätte ich mit dreizehn Jahren nicht angefangen zu rauchen, wäre ich heute vielleicht etwas länger? Spekulation, aber Möglichkeit. Drei Ziffern in meinem Ausweis, die mich als gestaltenden Menschen beschreiben? Habe ich knapp 47 Jahre gelebt, um mich seit meiner Geburt nur in der einen Variablen verdeutlicht zu ha-ben? Nein, auch für die beamtete Welt, auch für die bürgerliche Existenz ist mir dies zu wenig. Ich kann ihn ja füllen, den einzigen Freiraum der Karte, kann jedem Polizisten, Postbeamten und Grenzschutzbeamten die erstaunliche Tatsache amtlich dokumentieren: ich bin ja fognin.
Bin ich also fognin, will ich auch, dass diese Tatsache sich in dem neuen Ausweis verzehnjahrt. Besser jetzt als nie.
fognin war ich schon mit 16 Jahren, als mein Freund der Maler war und ich der Dichter. fognin waren beide, mit dem heiligen Ernst der Jugend, fognin waren wir in durchgesprochenen Nächten, als wir Dichtung und Malerei neu erfanden, in großen Spachgesten und kleinen bunten gezeichneten Zetteln unsere Welt erfanden. Die schaffende Zeit der frühen Jugend spülte die Freunde auseinander und den dichtenden Maler aus den Augen des zeichnenden Dichters. Aus Sukram wurde wieder sittsam Markus. Der Dichter verschwand hinter anderen Berufen wie Elektriker, Beleuchter, Koch, Bäcker, Buchhändler, Archivar, Computerfachmann und Journalist. fognin überlebte eher im Privaten, in den zarten Ecken einer sich wandelnden Existenz. Tagebücher wurden gefüllt von jemandem, der sich fognin nannte. Fünf Buchstaben und als Name ohne jede Bedeutung. Als es darum ging, anderer Leute Kunst herauszubringen, in Bücher, Heften, Noten und Tonträgern, da wurde er wieder öffentlich: es war fognin, der dies erstehen ließ. fognin präsentiert sich auch im Internet und das gleich mit einheimsender weiter Gebärde. Und in den weiten des virtuellen Netzes war er fast einzig: fognin gab es nur noch als historischen Eintrag in dem Register eines italienischen Friedhofs: Hier starb Sowieso Fognin und hinterließ keine Erben! Jetzt war unser fognin zwar einzig und originär, frei von jedem Erbstrom, aber nicht wirklich einzigartig, galt seine Kreativität doch den Produkten anderer. Aber auch dies wandelte sich. Er machte Musik. Mit anderen und Allein: gezeichnet: fognin! Er fing wieder an zu schreiben, meist unter seinem Alltagsnamen, aber da, wo er mit Herzblut schrieb, stand deutlich (manchmal unsichtbar) fognin darunter. Er fing an, Grenzen zu gestalten, Grenzen zwischen Menschen, Grenzen zwischen Kunstgebieten, Meinungen und Interessen. Unnennbares in keinem wirklichen Zusammenhang mit der bürgerlichen 175 cm langen Existenz, also fognin. Und da das Unbenannte das Sichtbare braucht, um nicht allzu schmerzvoll zu sein, schrieb er unter sein vermehrt entstehenden Fotos mit goldenen Lettern: fognin. Jetzt gab es sogar so etwas wie einen Karrierehöhepunkt: Eine lang geplante Fotoausstellung zog überraschend viele Menschen in die Eröffnung. Musik und Rezitation priesen fognin unter diesem seinen Namen. Rezeptionen in den Zeitungen folgten und fast abschließend schon, Menschen, die eine Visitenkarte mit den 5 Buchstaben erhaltend, verwundert „ach, Sie sind das“ ausriefen.
Aber auf dem vergangenen Ausweis stand immer noch 175 als einzige wirkliche Variable, darunter blau und in der nächsten Zeile – nichts.
„Ich erkundige mich“. So die Replik der freundlichen Dame beim Ordnungsamt auf die Frage, wie man den seinen Künstler- oder Ordensnamen in das Feld eintragen lassen könne. Die Antwort kam kurze Zeit später per eMail:
„In den Nachrichten des Städteverbandes Schleswig-Holstein steht geschrieben, dass: nach den vom Bundesministerium des Innern zur Zeit vorbereiteten Gesetzesänderungen vorgesehen ist, künftig weder Doktorgrad noch Ordens- oder Künstlernamen in die Dokumente eintragen lassen zu können.
Sollten Sie dennoch Ihren Künstlernamen eintragen lassen, müssen Sie mir (z.B. durch eine Künstleragentur) nachweisen, dass Sie einen Künstlernamen führen.
Sollten Sie keiner Künstleragentur angehören, müssen Sie sich informieren wie Sie einen Künstlernamen annehmen können.“
Der letzte Satz hat es in sich: Wenn keine Agentur – dann soll man sich informieren. Ich frage mich…. Ich frage mich …

Ich fognin - also bin ich!

Also ging es ans sammeln: Belege von Ausstellungen, Bestätigung von zwei Agenturen, für die tatsächlich tätig war (denen ich natürlich nicht angehörte, ich habe bisher noch nicht ausfindig gemacht, wie man zu solchen Angehörigen kommt). Und, leicht abschreckend und als klammheimliche Rache, zwei bis drei Kilo Zeitungsausschnitte dazu. Schon längere Zeit tapezieren wir unseren gemeinsamen Familienessraum mit gedrucktem Papier- Alle Artikel aus verschiedenen Zeitungen in denen über ein Familienmitglied geschrieben wird – oder der von einem solchen verfasst wurde.
Die Augen der freundlichen Dame beim Ordnungsamt, die mich mit dem so präzisen Bescheid glaubte abgewimmelt zu haben, blin-zelten ungläubig. Seufzend machte sie sich daran, den Wust Papier zu ordnen und sauber in einen Aktendeckel zu pressen. Aber natürlich, jetzt, als eine Entscheidung drohte, war sie nicht mehr zuständig: „Da muss ich einem Chef fragen“. Auch bei Behörden sind die Vorturner immer dann, wenn sie etwas entscheiden sollen, in einem „meeting“. So kann ich leider nicht berichten, ob der Amtsleiter sich genüsslich durch die Papierberg gefressen hat und seine Entscheidung ob der überragenden Qualität meiner Werke fällte, oder er schlicht vor der Fülle des Materials beeindruckt war. Doch bei meinem nächsten Besuch in der Behörde, offenbarte mir die freundliche Dame, dass der Eintrag von fognin in meinem Ausweis genehmigt worden war. Sie fügte noch hinzu, dass sie, die nette Dame, es ja nicht gemacht hätte. Diese Bemerkung von der netten Dame war aber wirklich nicht nett!

Was will fognin?

Als Journalist und Fotograf verdient fognin Geld. Weniger schon als Verleger, da dieser Verlag eher als Plattform für ihn und seine Freunde dient, um ein Sprachrohr zu haben in schwerhöriger Zeit. Als Künstler möchte fognin Grenzen gestalten. Grenzen des Sozialen, des Miteinanders und des Willens. Der Werkstoff ist unsichtbar zumeist, sicher aber unbestimmt. Das Ergebnis, das Werk, Kunstwerk gar (?), ist konkret und manifestiert sich im Menschen. Ja, fognin ist ein Träumer: er will die Welt verbessern!! Armer fognin!!

Bemerkungen über fognin

fognin ist mir zum ersten mal über den Weg gelaufen, als nach meinem Umzug von Köln in die Provinz meine Homepage der Erneuerung bedurfte. Das Ergebnis war so erstaunlich erstaunlich, dass sich bis heute Künstlerkollegen lobend dazu äußern.
Einige Zeit später präsentierte fognin eine beachtete Ausstellung in meinen Räumen (ich betreibe hier ein Atelier mit Ausstellungs- und Aktionsräumen), es wurde die meistbesuchte überhaupt – bis heute.
Fognins lebendige Kreativität kennt keine Nebensächlichkeiten. Bei der eben erwähnten Ausstellung war nicht leicht zu entscheiden, wo der Schwerpunkt zu sehen sei: In den präsentierten Fotoarbeiten oder in der ungewöhnlichen Hängung an roten Seilen, die, raffiniert gespannt durch attraktive Gewichte sich durch alle Räume zogen und selbst vor dem Nachbarhaus nicht halt gemacht haben.
Für eine Landart-Aktion in der Türkei hat fognin mich im Frühjahr 2004 als Fotograph und Dokumentarist begleitet.
Die Ergebnisse zeigen den Spannungsbogen zwischen dem Einsatz eigener Kreativität und der Einfühlsamkeit in die künstlerische Arbeit anderer.
Als freier Mitarbeiter der hiesigen Presse ist fognin einer der wenigen, der über künstlerische Events souverän zu berichten weiß.

Marianne Tralau / FRÜHSTÜCKSBÜHNE / St.-Nicolai-Str.7 / 24340 Eckernförde / www.tralau.com


Als Journalist und Fotograph bist du, seit wir uns kennen, eine schöne Bescherung.
f : schreibender Vollblüter
o : kaltblütiger Kritiker
g : wahrnehmender Geistesmensch
n : humorvoller Könner und Genießer
i : achtend und verbindend der Künstler Sinne
n : in aller Losigkeit unserer Zeit .

Sigrid Siemsen , Musikerin, Goldschmiedin, im Mai 2005


Über fognin zu schreiben heißt, mit der Möglichkeit des Scheiterns konfrontiert zu werden. Eines seiner auffälligsten Merkmale ist das der Unschärfe, die beispielsweise nicht nur in fast jeder seiner Photographien zum Ausdruck kommt und einen manchmal ob der Nichteindeutigkeit des Dargestellten nachdenklich auf sich selbst zurückwirft. Nein, dieses Merkmal durchzieht letztlich die ganze Person fognin und macht ihn in der Konsequenz, in der er sein Tun vertritt, authentischer als manchen, der auf akademische Lösungen beharrt.

Gerald Eckert, Komponist (www.geraldeckert.de)


Markus Feuerstack hat sich in kurzer Zeit zur Stadtfigur entwickelt. Er hat vielfältige Talente(Musik,Grafik,Literatur) und setzt sie in Events um bzw. in Vereinen und Gruppierungen ein.Er macht sich damit um die Stadtentwicklung verdient.
 

Anke Häußler, Malerin
 

 

Der fognin in einer Bildergeschichte von der Teffi:
 

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